@willi: Um was für eine Rasse und um was für eine Ausbildung handelt es sich dabei?
Ich sehe da, ebenso wie Eiswolf keinerlei Zusammenhang zwischen "erfolgreichem Jagdverhalten" und Aggression gegenüber Menschen.
Mit Aggression hat dies eigentlich nicht zu schaffen. Der Hund beißt in den Beißarm weil er darauf abgerichtet wurde und er es nicht besser weiß. Ihm fehlt der Instinkt am Arm vorbei nach der Kehle zu fassen. Das töten der Beute bei der Jagd oder im Ernstkampf ist nicht da. Nur deshalb läßt er sich ausbilden.
Das Beutefangverhalten ist vorhanden ohne zu wissen wie es weiter geht.
Da fällt mir gerade ein, das ja heut zu tage, vorhandenes Beutefangverhalten, von Gutachtern und Amtsvet. schon als Begründung für das sofortige Einschläfern reicht. Diese Schwachköpfe sollen mal erzählen wie man einen Schutzhund ohne Beutefangverhalten ausbildet.
Ach so die Rasse. Deutsche Schäferhunde waren davon selten betroffen, kam aber vor. Ende der 70ziger, Anfang der 80ziger wurde die Lücke zwischen staatlichen Anforderungen und Vorstellungen der Rassezüchter größer und zunehmend ließ der Staat eigene Diensthunde für verschiedene Aufgaben formen. Rassehunde welche nie mehr durch die neuen Phänotyp-Vorstellungen der Zuchtrichter gekommen wären, aber dafür Leistungshunde waren und Kreuzungstiere für den Dienstgebrauch. Also Rasselos wenn man so will.
Uralter Spruch : Der deutsche Schäferhund ist in jeder Disziplin der Zweitbeste.
Der Staat möchte aber die Nummer Eins, egal ob dies eine Rasse ist oder nicht. Eine Zunahme von nicht gewünschten Wesenseigenschaften auf den Weg dorthin, läßt sich aber nicht vermeiden.
Aber eigentlich geht es ja nur um den Instinkt zu töten, welcher vom Wolf vererbt wird und bei Hunden vorhanden sein kann.
Wenn man mal von den Zierhundezucht-Verbänden weggeht, wird man feststellen, das auch bei einigen Jagdhundrassen in ihren Zuchtverbänden das ordnungsgemäße Abwürgen eine Zuchtvorraussetzung ist. Dies ist auch ein genetischer Kehlbiß. Allerdings züchterich gewollt.
willi